Rezensionen
Sehenswertes
Die Fischsuppe “boreto” (dialektaler Name) besteht entweder aus einer Fischsorte oder aus verschiedenen Fischsorten. Dieses Gericht hat antiken Ursprung und wird mit weißer Polenta kombiniert. Da dieses Gericht ohne Tomaten gekocht wird, ist es nach Meinung der Wissenschaftler bereits vor der Entdeckung Amerikas entstanden.
Es war das typische Gericht der Fischer der Lagune von Grado: sie sortierten die besten Fische für den Verkauf auf dem Markt aus und bereiteten mit den restlichen Fischen diese leckere Suppe zu; sie wurde zusammen mit einer einfachen weißen Polenta verspeist.
Heute ist diese Fischsuppe ein typisches Gericht, dem jedes Jahr die Veranstaltung “der Monat des Boreto” gewidmet wird. Sie wird von zahlreichen Personen besucht, die sich für lokale Sitten und Traditionen interessieren und dieses Gericht kosten wollen.
Ein Spaziergang zwischen den alten Fischerhäusern und der Verzehr dieses typischen Gerichts ist nur eine von zahlreichen Unternehmungen, die man von dem Hotel Meublé Antares am Meer von Grado starten kann. Unterhaltung wird für jeden Geschmack geboten: ein 50 km langer Fahrradweg mit zauberhaften Ausblicken, Kanutouren und der Golfclub von Grado stellen die Sportfreaks zufrieden. Für Kulturinteressierte bietet die Gegend um Grado viele Sehenswürdigkeiten, wie Aquileia (mit zahlreichen archäologischen Ausgrabungen; auch heute noch werden sie von zahlreichen Forschern weitergeführt), Cividale del Friuli (wichtigste Stadt des ersten Herzogtums der Langobarden in Italien: der langobardische Tempel ist absolut sehenswert), die wunderschöne ehemals österreich-ungarische Stadt Triest und natürlich Udine mit der faszinierenden Altstadt. Nicht zu verpassen sind in Udine die Fresken von Giambattista Tiepolo (insbesondere “der Sturz der rebellischen Engel” an der Eingangstreppe des Erzbischofspalasts).
Außerdem gibt es zauberhafte Schlösser wie z.B. in Duino. Es liegt auf einem felsigen Ausläufer über der Adria und ist im Besitz der Prinzen Torre und Tasso. Der Park, der Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, 18 Zimmer und die Treppe von Palladio können besichtigt werden; das Schloss von Miramare liegt an der Spitze des Golfs von Triest. Der große Park wurde auf Wunsch von Maximilian von Habsburg schrittweise in der zweiten Hälfte des 1800 angelegt.
Die kleinen Kirchen in der Tiefebene des Friauls sind bekannt und bedeutend, wie zum Beispiel die wunderschöne Kirche Sant’Andrea (innen mit Renaissance-Fresken geschmückt) in der Ortschaft Gris aus dem XIII. Jahrhundert; sie ist so schön, dass sie sogar die Sixtinische Kapelle des Friauls genannt wird. Oder die Kirche San Marco in Cuccana, sehr charakteristisch und besonders hervorzuheben aufgrund der kostbaren Fresken, die zum Beispiel die Episoden aus dem Leben des Heiligen Marko oder Christus mit den Aposteln darstellen.
Zu dem spirituellen Tourismus gehört auch ein Besuch der Insel Barbana, im östlichen Teil der Lagune von Grado, auf der sich eine wichtige der Madonna geweihte Wallfahrtskirche befindet. Jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli besuchen zahlreiche Pilger die Feier des “Perdòn di Barbana”. Auch heute noch ist die kleine Insel von einer kleinen Gemeinschaft Franziskaner Mönche bewohnt.
Absolut nicht zu verpassen sind die leckeren Gerichte der Gegend und die berühmten Weißweine des Friauls. Jeden Abend kann das Abendessen in einem anderen Restaurant eingenommen und die romantische und charakteristische Atmosphäre der Gassen in der Altstadt von Grado genossen werden.















